Gerechtigkeit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ge·rech·tig·keit, Plural: Ge·rech·tig·kei·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈʁɛçtɪçkaɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] Einstellung, Prinzip, Zustand, bei denen jede Person das erhält, was ihr zusteht
[2] das Gerechtsein
[3] veraltet: Gerechtsame, Nutzungsrecht an einem Grundstück
Herkunft:
Ableitung zu dem Adjektiv gerecht mit den Derivatemen (Ableitungsmorphemen) -igkeit
Gegenwörter:
[1] Ungerechtigkeit
Beispiele:
[1] „Die Gerechtigkeit also ist so beschaffen wie gerecht sein, würde ich sagen dem Fragenden zur Antwort.“
[1] „Der Venezianer Ludovico Zuccolo lehnt 1625 sogar wörtlich die Staatsräson, ragion di stato, als Richtlinie ab, und läßt nur Ehrbarkeit und Gerechtigkeit gelten.“
[1] „Mit der Gerechtigkeit klemmt es dann, wenn die eine Seite nicht erkennt, wodurch die andere sich benachteiligt fühlt.“
[1] „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“
[2] Auch bei der Verteilung der Beute musste die Gerechtigkeit gewahrt bleiben.
[3] Dieses Seegrundstück hatte die Gerechtigkeit zum Fischen eingetragen.
Redewendungen:
Gerechtigkeit bringen
Übersetzungen:


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