Gewäsch
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·wäsch, kein Plural
Aussprache:
IPA [ɡəˈvɛʃ]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich, pejorativ: belangloses Gerede
Synonyme:
[1] Blabla, Erguss, Faselei, Gefasel, Gelaber, Gequatsche, Gerede, Geschnatter, Geschwafel, Geschwätz, Schwafelei, Unsinn
[1] norddeutsch: Gesabbel
Beispiele:
[1] Das Gewäsch der Kollegin ist mir gleichgültig.
[1] Das Gewäsch der deutschen Arbeitslosenzahlen ist nicht ernst zu nehmen: in der Statistik werden nicht mitgezählt die Arbeitssuchenden in Fortbildung, über 58 Jährige, die Ein-Euro-Jobber, die Aufstocker nach Hartz-IV. Die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Deutschland sind schlicht viel höher, als die offiziellen Zahlen ausweisen.
[1] „Verschone mich bitte mit diesem Gewäsch!
[1] „Ich kann das dumme Gewäsch von Herrn Trump nicht mehr hören!“
[1] „Das Gerede vom Krieg der Generationen ist substanzloses Gewäsch. Zu beobachten ist vielmehr eine recht starke soziale Bindungskraft zwischen den Generationen. Noch nie konnten Grosseltern so viele Jahre Zeit mit ihren Enkeln verbringen.“ [Anmerkung: 'Grosseltern' ist Schweizer Rechtschreibung]
[1] „Was macht (negatives) Gewäsch über andere so attraktiv, dass wir es einfach nicht lassen können, hinter dem Rücken unserer Mitmenschen deren Verhalten zu sezieren?“
[1] „Die EU macht also nur das, was die Amerikaner auch machen sollten: Genauer hinschauen und sich nicht von den Marketing-Phrasen und dem Lobbyisten-Gewäsch einlullen lassen.“
[1] „‚Und willst du mir nun etwa erzählen, dass du das traurige Gewäsch da glaubst?‘ ‚Nein!‘ entgegnete Dehn. ‚Natürlich glaube ich kein Wort. […]‘“
Übersetzungen:


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