Gewand
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·wand, Plural: Ge·wän·der
Aussprache:
IPA [ɡəˈvant]
Bedeutungen:
[1] süddeutsch, österreichisch, schweizerisch: geschneiderte Materialien (meist Stoff, Leder oder Kunststoffe), die einem Körper als Schutz dienen
[2] übriges Sprachgebiet, gehoben: Kleidung, die besonders prächtig ist oder einem besonderen Anlass dient
Herkunft:
althochdeutsch giwantKleid“, mittelhochdeutsch gewant, zu wenden, ursprünglich „das Gewendete, das gefaltete Tuch“, belegt seit der Zeit um das Jahr 1000
Synonyme:
[1] Anziehsachen, Bekleidung, Garderobe, Kleidung
Beispiele:
[1] Nachdem Hans aufgewacht war, zog er sich sein Gewand an.
[1] „Er raffte sein Gewand zusammen und setzte sich in die abgewetzte Schulbank.“
[1] „Ich befürchtete, dass der Diener mich nicht hereinlassen würde, wenn ich im Gewand eines einfachen Seemanns anklopfte, also öffnete ich die Eingangstür ohne Umschweife und ging direkt durch zum Salon, bevor man mich aufhalten konnte.“
[2] Sheikha Lubna ist wie die Studentinnen von Kopf bis Fuß in das traditionelle schwarze Gewand der Golfaraberinnen gehüllt. Das scheint aber auch ihre einzige Konzession an die Tradition zu sein.
[2] „Auch der Vater des jungen Tishu-Lama trug ein gelb atlassenes Gewand, das mit goldenen Drachen, dem chinesischen Wappen, reich durchwirkt war.“
Übersetzungen:


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