Gewitter
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·wit·ter, Plural: Ge·wit·ter
Aussprache:
IPA [ɡəˈvɪtɐ]
Bedeutungen:
[1] Wettererscheinung mit Blitz und Donner, die meist mit starkem Niederschlag einhergeht
[2] bildsprachlich: Emotions- oder Gefühlsentladung
Herkunft:
[1] mittelhochdeutsch gewitter(e), althochdeutsch giwittiri, westgermanisch *ga-wedr-ja- „Gewitter“, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Sturmwetter, Unwetter, Wetterleuchten
[1, 2] regional: Donnerwetter
[2] Auseinandersetzung, Denkzettel, Ereignis, Maßregelung, Streit, Unfrieden, Zank, Zurechtweisung
umgangssprachlich: Krach, Zoff
verhüllend: Meinungsverschiedenheit
Gegenwörter:
[1] Schönwetter, Kaiserwetter
Beispiele:
[1] Am Abend zog ein Gewitter auf.
[1] Das Gewitter zieht nach Nordosten ab.
[1] „Dem Gewitter folgte ein Sturm, der ohne Unterbrechung fünf Tage lang tobte.“
[1] „Wenn sie Wolken beobachtete, die vor einem Gewitter aufzogen, dann ließ sie sich von diesem Schauspiel zutiefst berühren.“
[1] „In den letzten Stunden des Tages zieht sich ein Gewitter zusammen.“
[1] „Ein Gewitter hatte es gegeben, Blitz und Donner im raschen Wechsel.“
[2] Wie ein Gewitter fielen die Barbaren in das Nachbarland eine und raubten, mordeten und schlachteten die Hugenotten ab.
Redewendungen:
[1, 2] Gewitter im Anzug – „ein Gewitter zieht auf, zieht herauf“ und im übertragenen Sinn: „jemand, der wütend ist, kommt hinzu
[1, 2] Gewitter im Anmarsch – "eine Wetterfront zieht heran" und im übertragenen Sinn: „jemand, der geladen ist, kommt hinzu“
[1, 2] ein Gewitter reinigt die Luft – „die Luft wird sauberer“ und im übertragenen Sinn: „ein klares Wort beseitigt Differenzen“
Übersetzungen:


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