Glücksritter
Substantiv, m:

Worttrennung:
Glücks·rit·ter, Plural: Glücks·rit·ter
Aussprache:
IPA [ˈɡlʏksˌʁɪtɐ]
Bedeutungen:
[1] jemand, der sich bei seinem Handeln einfach nur auf sein Glück verlässt
Herkunft:
belegt seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
Determinativkompositum aus den Substantiven Glück und Ritter sowie dem Fugenelement -s
Beispiele:
[1] „Glücksritter und Spekulanten nehmen unter dem Schutz des Militärs nun verlassene Landgüter, Geschäfte und Häuser in Besitz.“
[1] „Einer dieser Glückritter war der französische Dichter Arthur Rimbaud, berüchtigt für hemmungslosen Freiheitsdrang, Drogenkonsum und sexuelle Eskapaden.“
[1] „Als müsste man mehr als nur Grenzgänger sein, nämlich auch Glücksritter und Idealist, Falschmünzer und Abenteurer.“<
[1] „Nicht dem Würfelspiel habe er gefrönt, sondern Schach gespielt, verteidigte er sich, wohl darauf hoffend, daß der Papst den Unterschied gebührend würdige und das intelligente Strategiespiel der höheren Stände nicht mit einem Hazardspiel einfacher Glücksritter gleichsetze.“
Übersetzungen:


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