Glocke
Substantiv, f:

Worttrennung:
Glo·cke, Plural: Glo·cken
Aussprache:
IPA [ˈɡlɔkə]
Bedeutungen:
[1] nach unten hin geöffneter kelchartiger Metallgegenstand, der durch Schlagen mit einem Klöppel zum Klingen gebracht wird
[2] einer Glocke[1] Ähnelndes
Herkunft:
seit um 1000 belegt; mittelhochdeutsch glocke, glogge, althochdeutsch glokka, mit der Missionstätigkeit durch irische Mönche im 7. Jh. aus irisch-lateinisch clocca ‚kunstvoll Glocke für Gottesdienst‘ entlehnt, zum altirischen clocc ‚Glocke, Schelle‘; ebenso niederdeutsch Klock, niederländisch klok ‚große kegelförmige Glocke; Uhr‘.
Beispiele:
[1] Sonntags werden viele Glocken geläutet.
[1] "Die Glocke ist für das Gemeinwesen im profanen und religiösem Bereich Klanggerät und Klangsymbol. Das Glockengeläut … regelt den Ablauf des Arbeitstages …, es ist das Signal für die Abendruhe … und leitet den Sonn- und Festtag ein. …"
[1] „Die letzten Glocken läuten.“
[2] Die Ingenieure versuchten, die Glocke in mehr als 1500 Meter Meerestiefe über das Leck zu stülpen.
[2] Der Smog liegt wie eine Glocke über Mexico City.
Redewendungen:
[1] etwas an die große Glocke hängen
[1] wissen, was die Glocke geschlagen hat
Übersetzungen:


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