Grube
Substantiv, f:

Worttrennung:
Gru·be, Plural: Gru·ben
Aussprache:
IPA [ˈɡʁuːbə]
Bedeutungen:
[1] natürliche oder künstlich angelegte Vertiefung im Erdboden
[2] Bergwerk
[3] Grab
[4] kurz für: Fäkaliengrube
Herkunft:
mittelhochdeutsch gruobe, althochdeutsch gruoba, germanisch *grōbō „Grube“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Erdloch, Mulde, Kuhle
[2] Mine, Zeche, Bergwerk
[3] Ruhestätte, Grab
[4] Latrine
Gegenwörter:
[1] Hügel
Beispiele:
[1] Die Indios bauen eine Grube, um Tapire einzufangen.
[2] Die Grube wurde wegen wiederholter Wassereinbrüche geschlossen.
[2] „Sie stand um vier Uhr früh auf, wenn die Männer in die Grube fuhren.“
[2] „Am nächsten Tage stieg ich wieder in die Grube hinab, wo ich viele Stunden eifrig das Handwerk eines Bergmanns ausübte.“
[2] „Sie drangen in die Grube vor.“
[3] Der Sarg wird in die Grube herabgelassen.
[4] Die Grube muss mindestens einmal im Jahr geleert werden.
Redewendungen:
[1] wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, jemandem eine Grube graben
[3] jemanden in die Grube bringen, in die Grube fahren
Übersetzungen: Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Gru·be, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈɡʁuːbə]
Bedeutungen:
[1] eine Stadt in Schleswig-Holstein, Deutschland
Beispiele:
[1] Grube liegt in Deutschlands Norden.



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