Güte
Substantiv, f:

Worttrennung:
Gü·te, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈɡyːtə]
Bedeutungen:
[1] eine freundliche, wohlgesonnene, großzügige Einstellung und Handlungsweise gegenüber einer anderen Person
[2] Technik, Materialwirtschaft: der Grad der erwünschten und beabsichtigten Beschaffenheit (= Qualität) eines Materials oder eines Instruments
Synonyme:
[1] Anteilnahme, Aufgeschlossenheit
Beispiele:
[1] Sein Handeln gegenüber Kollegen und Untergebenen war von großer Güte bestimmt.
[1] „Hätten Sie die Güte und reichten mir einmal die Karte herüber. Vielen Dank.“
[1] Ich aber bin gewiss, zu schauen die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
[1] Wie kann Gott Inbegriff der vollkommenen Güte sein, wenn er den Menschen schreckliche Schicksale auferlegt?
[1] Symbol [für die Menschlichkeit] ist Pater Maximilian Kolbe geworden. Seine sozusagen sein Leben abschließende Tat war ein Akt der Liebe für einen Mithäftling. Und letztlich hatte nicht die SS das letzte Wort, sondern die Güte dieses Paters.
[1] Ein Foto zeigt sie [die 83-jährige Marissa Mavrapidou] und ihre Freunde, wie sie das Baby einer geflüchteten Frau trösten. Das Foto wurde in den Sozialen Medien weit verbreitet. Im Angesicht des ganzen Elends wurden die Frauen zu einem Symbol der Güte.
[2] Auf den Plantagen von São Tomé und Príncipe wächst Kakao von hervorragender Güte.
[2] […] nur die wenigsten Ärzte [können] ihren Patienten zum Beispiel wirklich erklären, welchen Wert ein Krebstest hat. Dazu müssten sie etwas über die Güte des Tests wissen, aber auch über die Häufigkeit der Erkrankung.
Redewendungen:
[1] einen Vorschlag zur Güte machen
[1] Ach du meine Güte
Übersetzungen:


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