Habit
Substantiv, m, n:

Worttrennung:
Ha·bit, Plural: Ha·bi·te
Aussprache:
IPA [haˈbiːt], [haˈbɪt], [ˈhaːbɪt], [ˈhabɪt]
Bedeutungen:
[1] spezielle Kleidung für bestimmte Lebensumstände, zum Beispiel Amtstracht oder auch religiös motivierte Gewänder
[2] herabsetzend: Kleidung, die als unpassend angesehen wird
[3] veraltet: festliche, vornehme Kleidung
Herkunft:
spätmittelhochdeutsch „abīt“, „habīt“, das auf kirchenlateinisch habitus zurückgeht
Beispiele:
[1] „Eusebius war erleichtert, daß mir meine Unterkunft gefiel, und holte dann aus dem Kleidervorrat eine Mönchskutte, den sogenannten Habit, den ich während meines Aufenthaltes im Kloster, als eine Art Laienmönch, tragen sollte.“
[1] „Eine Nonne in einem Habit aus braunem Leinen mit weiten Ärmeln und mit einem schwarzen Schleier vor dem Gesicht führte die beiden Besucherinnen an der Küche, dem Speisesaal und dem Versammlungsraum vorbei zum Westflügel des Klostergebäudes, dem so genannten »Pensionat«.“
[2] Wie tun Sie eigentlich aussehen? Was für ein Habit haben Sie auf dem Leibe?
[3] Sie erschien vor der Kommission in ihrem besten Habit.
Übersetzungen: Substantiv, n, m:

Worttrennung:
Ha·bit, Plural: Ha·bits
Aussprache:
IPA [ˈhɛbɪt]
Bedeutungen:
[1] Psychologie: durch Gewöhnung und Erziehung erworbene Verhaltensweise
Herkunft:
Entlehnung aus dem englischen habit
Übersetzungen:


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