Harke
Substantiv, f:

Worttrennung:
Har·ke, Plural: Har·ken
Aussprache:
IPA [ˈhaʁkə]
Bedeutungen:
[1] meist norddeutsch und mitteldeutsch: Gartengerät zum Ebnen von Beeten und Auflockern des Erdbodens; langer Stiel mit gabel- oder fingerförmigem Endstück zum Zusammenkehren von Laub oder anderem losem, typischerweise grobem Zeug, Gartenabfall
Herkunft:
mittelniederdeutsch harke, mittelniederländisch harke, Herkunft darüber hinaus unsicher, vermutlich lautmalerischen Ursprungs; belegt seit dem 16. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Rechen
Beispiele:
[1] Wo hab' ich denn jetzt die Harke liegen lassen?
[1] „Und die jüdischen Bauern reißen erbarmungslos mit ihren Harken und Schaufeln der sterbenden Erde den Bauch auf, um sie neu zu beleben.“
Redewendungen:
jemandem zeigen, was eine Harke ist – jemand anderem die eigene Überlegenheit zeigen, jemand anderem deutlich seinen eigenen Standpunkt klarmachen
Übersetzungen:


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