Hebung
Substantiv, f:

Worttrennung:
He·bung, Plural: He·bun·gen
Aussprache:
IPA [ˈheːbʊŋ]
Bedeutungen:
[1] allgemein: das Anheben von etwas, das von unten nach oben Bewegen
[2] allgemein: das Steigern, Verbessern von etwas
[3] Geologie: Ergebnis der Aufwärtsbewegung von Erdschichten
[4] Linguistik, speziell Phonetik: Palatalisierung, Anhebung von Lauten durch höhere Zungenstellung
[5] Linguistik, speziell Syntax: Anhebung, Transformation zur Anhebung eines Syntagmas aus einer strukturell tieferen in eine strukturell höhere Ebene
[6] Linguistik, Literaturwissenschaft: vor allem im Vers die betonte Silbe (zwischen unbetonten)
Herkunft:
Ableitung zum Stamm des Verbs heben mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Synonyme:
[4] Palatalisierung
[5] Anhebung
[6] Verslehre: Arsis
Gegenwörter:
[4] Velarisierung
[6] Verslehre: Senkung, Thesis
Beispiele:
[1] Die Hebung des Schiffes erwies sich als schwieriger als erwartet.
[2] An eine Hebung der Stimmung war unter diesen Umständen nicht zu denken.
[3] „Auch wenn die Schätzungen zu Hebungen in Afrika sehr weit auseinandergehen, gibt es doch Hinweise darauf, dass zum Beispiel das Gebirgsgebiet Namibias, welches aktuell bis über 2000 Meter hoch aufragt, in den letzten 10 Millionen Jahren um etwa 1000 Meter angehoben wurde.“
[6] Rhythmus entsteht durch den Wechsel von Hebungen und Senkungen.



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