Hemmung
Substantiv, f

Worttrennung:
Hem·mung, Plural: Hem·mun·gen
Aussprache:
IPA [ˈhɛmʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Widerstreben, etwas zu tun
[2] Verbindung zwischen dem Räderwerk und dem Gangregler einer Uhr
[3] Recht: Ruhen einer Verjährungsfrist
[4] Auftreten von Hindernissen und Widerständen
Herkunft:
Ableitung von hemmen mit dem Ableitungsmorphem -ung
Beispiele:
[1] „Am Anfang war Shana noch etwas zurückhaltend, aber mit jedem weiteren Lied, ließ sie sich etwas mehr fallen, bis sie schließlich alle Hemmungen verlor.“
[1] „Die Hemmungen um das Bidet reichen weit zurück.“
[1] „[…] dass seine Partei [Anmerkung: die AfD] keinerlei Hemmungen hat, die Würde anderer Menschen in Gefahr zu bringen, hat sie mittlerweile oft genug bewiesen.“
[2] „Wer die Hemmung ersann, muß als der Erfinder der Uhr gelten.“
[3] „Die Hemmung bewirkt, daß während dieser Zeit die Verjährung nicht weiterläuft.“
[4] „Herzog Bernhard, unter den Führern der schwedisch-protestantischen Heere ohne Zweifel der weitaus hervorragendste und begabteste, stieß überall auf Hemmungen und auf Widerspruch, der seine Thatkraft lähmte.“
Übersetzungen:


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