Hornung
Substantiv, m:

Worttrennung:
Hor·nung, Plural: Hor·nun·ge
Aussprache:
IPA [ˈhɔʁnʊŋ]
Bedeutungen:
[1] alte Bezeichnung für den Februar, den zweiten Monat des Jahres
Herkunft:
mittelhochdeutsch hornunc, althochdeutsch hornung, entsprechende Formen in anderen germanischen Sprachen: altnordisch hornungr, altenglisch hornungsunu, altfränkisch hōrni(n)g „Bastard“. Das Wort gehört zur Wortfamilie von Horn „Winkel, Eck“. Es ist seit dem 11. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] Februar, Feber, Schmelzmond, Taumond, Taumonat, Sporkel, Spörkel, Narrenmond
Gegenwörter:
[1] Hartung, Lenzing, Ostermond, Wonnemond, Brachet, Heuert, Ernting, Scheiding, Gilbhart, Nebelung, Julmond
Beispiele:
[1] Im Hornung ist es meist noch kalt.
[1] … der heiterste Himmel, der mitten im Hornung einen Maientag bildete … (Friedrich Schiller, Der Geisterseher)
[1] „Als der Hornung zu Ende war, sah es auf dem Peerhobsberge schon anders aus als im Herbste, zumal es an Nahrung nicht gebrach.“
Übersetzungen: Substantiv, m, f, Nachname: Worttrennung:
Hor·nung, Plural: Hor·nungs
Aussprache:
IPA [ˈhɔʁnʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Familienname
Herkunft:
vom Monatsnamen Hornung
Beispiele:
[1] Frau Hornung ist nett.
[1] Wir sind heute Abend bei Hornungs eingeladen.
[1] die Hornungs von nebenan



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