Hunger
Substantiv, m:

Worttrennung:
Hun·ger, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈhʊŋɐ]
Bedeutungen:
[1] Verlangen nach Essen
[2] übertragen: dem Verlangen nach Essen vergleichbares Verlangen
Herkunft:
mittelhochdeutsch hunger, althochdeutsch hunger, Westgermanisch *hungru- „Hunger“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Essensdrang, Kohldampf; Wien, Rotwelsch: Flameau
[2] Verlangen, Begierde
Gegenwörter:
[1] Sättigung, Völle, Durst
Beispiele:
[1] Mama, ich habe Hunger!
[1] „Der Hunger ist das Dienstmädchen des Genies“.
[1] Fast sechs Millionen Kinder sterben jedes Jahr vor Hunger.
[1] „Der Hunger setzte ihm zu.“
[1] „Hunger herrschte überall, abends gab es wegen der stundenweisen Stromsperren kein Licht, und es war eiskalt.“
[2] Der Hunger nach Energie wächst weltweit – während die Ressourcen schrumpfen und sich die Erde erwärmt.
[2] Frühere Bilder des Knaben oder Jünglings platzieren die Finger steif auf Tasten und ermangeln jedes Gesichtsausdrucks, der unseren Hunger nach Nähe zu IHM stillen könnte.
[2] Eines ist beiden Lösungen gemein: Der Hunger nach Netzwerk-Bandbreite.
Redewendungen:
[1] der Hunger treibts rein — man isst aus Hunger etwas wenig Schmackhaftes
[1] vor Hunger umfallen — nur mehr ans Essen denken können
Übersetzungen:


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