Induktion
Substantiv, f:

Worttrennung:
In·duk·ti·on Plural: In·duk·ti·o·nen
Aussprache:
IPA [ɪndʊkˈt͡si̯oːn]
Bedeutungen:
[1] Physik: Erzeugung einer elektrischen Spannung in einem Leiter mittels veränderlicher Magnetfelder
[2] Mathematik: Beweisverfahren, bei dem die Gültigkeit einer Aussage für eine Zahl auf die Nachfolger der Zahl erweitert wird
[3] Philosophie, Logik: Folgern vom Speziellen auf das Allgemeine
Herkunft:
vom lateinischen Wort inductio „das Hereinführen“, dies zu inducere „hineinführen“
Synonyme:
[1] elektromagnetische Induktion, Faraday'sche Induktion
[2] vollständige Induktion, Schluss von n auf n+1
[3] Verallgemeinerung
Gegenwörter:
[3] Deduktion
Beispiele:
[1] Generatoren machen sich die Induktion zu Nutzen, um Strom zu erzeugen.
[1] „ Jede Materialart kann mit statischer Elektrizität aufgeladen werden. Die bekanntesten Erzeugungsmechanismen für statische Elektrizität sind die Induktion und die reibungselektrische (triboelektrische) Aufladung.“
[2] Induktion ist nur eine Möglichkeit unter vielen, um Aussagen zu beweisen.
[2] Mit dem Verfahren der vollständigen Induktion kann bewiesen werden, dass eine Aussage für alle natürlichen Zahlen gilt.
[3] Eine Induktion liegt vor, wenn man von einigen gleichartigen Beobachtungen darauf schließt, dass dies auch bei allen weiteren Beoachtungen zutrifft/zutreffen wird.
[3] Im Gegensatz zu ihr steht die logische ”Induktion“, die aus besonderen und einzelnen Wahrheiten allgemeiner gültige zu erschließen sucht und sich zu diesem Zwecke der ”mühsamen und langwierigen Aufgabe“ des Sammelns von Erfahrungstatsachen unterziehen muss.
Übersetzungen:


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