Islam
Substantiv, m:

Worttrennung:
Is·lam, kein Plural
Aussprache:
IPA [ɪsˈlaːm], auch: [ˈɪslam]
Bedeutungen:
[1] Religion: eine monotheistische Weltreligion
Herkunft:
Entlehnung aus arabischem إِسْلَام‎ (DMG: islām) →ar , das eigentlich ‚Hingabe (an Gott), Ergebung in Gottes Willen‘ bedeutet
Synonyme:
[1] veraltet: Mohammedanismus, Mohammedanertum
Gegenwörter:
[1] aus islamischer Sicht: Kufr, Schirk, Unglaube
Beispiele:
[1] Der Islam entstand wie das Judentum und Christentum im Nahen Osten.
[1] „Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.“ - Johann Wolfgang von Goethe, West-östlicher Divan
[1] „Sie wird hofiert, weil sie die Menschen nicht mit der Komplexität und Ambivalenz der Religion des Islam überfordert, sondern ihnen vorgefertigte, schubladengerechte Antworten auf schwierige Fragen anbietet.“
[1] Islam bedeutet für den Muslim die Hingabe in Allahs Willen.
[1] „Die Religion bei Gott ist der Islam. Diejenigen, denen das Buch zugekommen ist, sind erst uneins geworden, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, dies aus ungerechter Auflehnung untereinander. Wenn aber jemand die Zeichen Gottes verleugnet - siehe, Gott ist schnell im Abrechnen.“
[1] „Die meisten dieser Männer sind freilich gar nicht arabischer Herkunft, sondern stammen aus Ostafrika, sind zum Islam konvertiert und sprechen die Verkehrssprache Swahili.“
[1] „Der Islam, der Buddhismus und der Kommunismus sind dagegen Religionen, weil es sich um Systeme menschlicher Werte und Normen handelt, die auf dem Glauben an eine übermenschliche Ordnung basieren.“
Übersetzungen:


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