Kabine
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ka·bi·ne, Plural: Ka·bi·nen
Aussprache:
IPA [kaˈbiːnə]
Bedeutungen:
[1] meist kleiner, abgeschlossener Raum in einem (Wasser-)Fahrzeug
[2] kleiner abgeteilter Raum für unterschiedliche Zwecke
[3] Passagierbereich eines Luftfahrzeugs
Herkunft:
[1] Anfang des 17. Jahrhunderts von französisch cabine entlehnt, das über englisch cabin, altfranzösisch „cabane“ auf lateinisch capanna „Hütte“ zurückgeht
Beispiele:
[1] „Sie verließen niemals ihre Kabine - wir nahmen an, daß sie unter der Seekrankheit litten.“
[1] „Nicht nur der Frachtraum wurde gefüllt, sondern auch Kabine und Kajüte, sodass kaum Platz genug war, um über die Fässer zu den Kojen zu klettern.“
[2] „Die Spieler haben in der Kabine den Widerstand organisiert, gegen die Umstände, die Medien und die Welt da draußen, und Per Mertesackers Wat-woll'n-Se-Interview wurde zum Soundtrack für diese Haltung.“
[2] „Reus hatte sich am Donnerstag in Salzburg eine Adduktoren-Blessur zugezogen und war zur Halbzeit in der Kabine geblieben.“
[2] „Zuvor roch deutscher Sieg eher nach Schweiß, Jodtinktur, dampfender Kabine, schwerem Bierdunst.“
[2] „[Merkel] hat die Spieler in der Kabine besucht und ihnen eine kleine Rede gehalten.“
[2] „Barack Obama hat mit Pete Souza einen hochaktiven Haus- und Hoffotografen, Angela Merkel lässt ihren Besuch in der Kabine der deutschen Fußballnationalmannschaft via Social Media bekanntmachen, Putin posiert auch sehr gern vor Kameras.“
[3] „Zum einen wird dabei der vordere Teil der Kabine mit einem Schlafzimmer für die Politiker, Besprechungsräumen und einem Abteil für abhörsichere Kommunikation ausgestattet, zudem erhalten die Jets ein System zur Raketenabwehr.“
[3] „Eine ‚Informationspflicht‘ deutscher Airlines über die in der Kabine verwendeten Stoffe sei ‚nicht vorgesehen‘.“
Übersetzungen:


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