Kapitän
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ka·pi·tän, Plural: Ka·pi·tä·ne
Aussprache:
IPA [kapiˈtɛːn]
Bedeutungen:
[1] Marine: oberste Kommandoinstanz an Bord eines Schiffes
[2] Marine: Kurzform für die Dienstgrade Kapitän zur See, Fregattenkapitän, Korvettenkapitän
[3] gewerbliche Schifffahrt: Schiffsführer
[4] Berufsbezeichnung: Inhaber eines Kapitänspatentes
[5] Luftfahrt: verantwortlicher Luftfahrzeugführer eines Verkehrsflugzeugs
[6] Sport: Teamchef einer Mannschaft
[7] Technik: altes Opel-Automodell
Herkunft:
mittelhochdeutsch: kapitan; von altfranzösisch: capitaine = Führer im 13. Jahrhundert entlehnt; aus spätlateinisch: capitaneus = vorzüglich, groß, „in Größe hervorragend“, die Bedeutung entwickelte sich zu Befehlshaber, Anführer; zu lateinisch: caput = Haupt
[3] von gleichbedeutend italienisch capitano im 15. Jahrhundert entlehnt; weitere Herkunft siehe oben
Synonyme:
[1–7] Käpt’n
[1] Kommandant
[3] Schiffskapitän
[6] Mannschaftskapitän, Teamkapitän
[5] Flugkapitän, Luftfahrzeugführer, Pilot
Gegenwörter:
[1] Matrose
[6] Spieler
Beispiele:
[1, 3] Wer ist der Kapitän dieses Schiffes?
[1, 3] Herr Kap'tän! Ich melde mich an Bord.
[1, 3, 4, 5] Der Kapitän hat seine Sache sehr gut gemacht.
[3] „Und deshalb nahmen Kapitäne, Offiziere, Mannschaften und Passagiere auf Sträflingsschiffen sexuelle Beziehungen während der Reise als gottgegeben hin.“
[6] Lothar Matthäus war Kapitän der Deutschen Fußballnationalmannschaft.
Redewendungen:
[1–3] der Kapitän geht mit seinem Schiff unter
[1–3] der Kapitän geht als Letzter von Bord
Übersetzungen:


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