Kehle
Substantiv, f:

Worttrennung:
Keh·le, Plural: Keh·len
Aussprache:
IPA [ˈkeːlə]
Bedeutungen:
[1] Anatomie: unter dem Kinn gelegener Teil des Halses; Bezeichnung für Luftröhre oder Speiseröhre
[2] Bauwesen: Kante am Dach, an der zwei Dachflächen aufeinander treffen, die zusammen eine Innenecke bilden
[3] Bauwesen: rückseitiger Teil eines Festungswerkes
[4] negative Ausrundung einer Kante (Hohlkehle)
[5] Teil des Tierfells, der den vorderen Hals des Pelztieres bedeckte
Herkunft:
mittelhochdeutsch: kel, kele; althochdeutsch: kel, kela, westgermanisch *kelōn „Kehle“, belegt seit dem 8. Jahrhundert; weitere Herkunft unsicher; eventuell mit Kiel verwandt
Synonyme:
[1] Gurgel
Beispiele:
[1] Und dann ging er ihm an die Kehle.
[1] „Der Schmerz in seiner zugequollenen Kehle war nur so spürbar, als gehöre ihm diese verklebte Kehle nicht.“
[1] „Tom verspürte einen Kloß in der Kehle und musste erst einmal schlucken.“
[2] In der Kehle sammelt sich gerne das Laub der umstehenden Bäume.
Redewendungen:
Gold in der Kehle haben
jemandem steht das Wasser bis zur Kehle
sich die Kehle anfeuchten
Übersetzungen:


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