Kerbe
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ker·be, Plural: Ker·ben
Aussprache:
IPA [ˈkɛʁbə]
Bedeutungen:
[1] eine keilförmige Vertiefung
[2] regional für: Kirchweih
Herkunft:
[1] mittelhochdeutsch „Kerbe“, zum Verb kerben abgeleitetes Substantiv.
Beispiele:
[1] Um einen Baum mit einer Axt zu fällen, sollte man zuerst eine Kerbe in den Stamm schlagen.
[1] „Aber alle realen Gläser weisen mikroskopische Kerben und Fehlstellen auf.“
Redewendungen:
[1] in dieselbe Kerbe schlagen
[1] eine Kerbe ins Ohr machen. (dh: ein Merkzeichen setzen)
[2] auf die Kerbe einladen. (dh: einladen, am Arsch zu lecken, wegen des Gleichklangs von Kerbe, Kirbe für Kirchweih mit der Gesäß-"kerbe", Beleg bei Lutz Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten).
Übersetzungen:


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