Kindermädchen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Kin·der·mäd·chen
Aussprache:
IPA [ˈkɪndɐˌmɛːtçən]
Bedeutungen:
[1] (jüngere) Frau, die als Angestellte im Haushalt einer Familie die Kinder betreut
Herkunft:
Determinativkompositum aus dem Substantiv Kind samt Fugenelement -er und dem Substantiv Mädchen
Synonyme:
[1] Kinderfrau, Kinderpflegerin, Nanny
[1] veraltend: Kinderfräulein
[1] veraltet: Bonne, Nurse
Gegenwörter:
[1] Pflegemutter
Beispiele:
[1] Ich finde schon das richtige Kindermädchen für meine Kinder.
[1] „Meine Mutter war da bei einem Patentanwalt und spielte Haushälterin, Köchin, Kindermädchen und Waschfrau zugleich, und alles für Unterkunft, Essen, abgelegte Kleider und Dankeschön.“
[1] „Sie ging das letzte Jahr zur Schule, als meine Mutter sie einlud, Kindermädchen bei uns zu sein.“
[1] „Als ich so acht oder neun war, brannte der Hof der Eltern meines Kindermädchens ab.“
[1] „Er war reicher Eltern Kind, wie er selbst sagte, aufgewachsen zwischen Kindermädchen und Dienstboten.“
[1] „Ja glauben die Leute hier denn, jeder hätte ein paar Autos und ein paar Kindermädchen zur Verfügung!“
[1] „Alle drei denken sie an das getötete Kindermädchen aus Mali, aber keine wagt es, laut darüber zu sprechen.“
[1] „Wenn du meinen Vater nach seiner Zeit als Kindermädchen fragst, wird er dir zuallererst erzählen, wie oft ich früher weggelaufen bin, mit vier, fünf Jahren schon.“
Redewendungen:
[1] ich bin nicht dein Kindermädchen - ich bin nicht für dich verantwortlich; kümmere dich selbst darum
Übersetzungen:


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