Kindesetymologie
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kin·des·ety·mo·lo·gie, Plural: Kin·des·ety·mo·lo·gi·en
Aussprache:
IPA [ˈkɪndəsʔetymoloˌɡiː]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Versuch eines Kindes, sich die Bedeutung eines komplexen Wortes zu erklären
Herkunft:
Determinativkompositum aus Kind, Fugenelement -es und Etymologie. Der Begriff ist spätestens seit Stern und Stern geläufig, die ihm ein eigenes Kapitel widmen.
Synonyme:
[1] Kinderetymologie
Beispiele:
[1] „Wie in der Kindesetymologie gehören Tierbezeichnungen auch zu den beliebten Ansatzpunkten der Volksetymologie, zumal sich manche von ihnen (Fliege, Rotkehlchen, Zaunkönig)… leicht und erfolgreich erklären lassen.“
[1] „Man könnte Beispiele solcher »Kindesetymologien« mühelos multiplizieren.“
[1] Stern und Stern führen sowohl gelungene (korrekte) als auch falsche etymologische Deutungen als Kindesetymologien an.



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