Klammer
Substantiv, f:

Worttrennung:
Klam·mer, Plural: Klam·mern
Aussprache:
IPA [ˈklamɐ]
Bedeutungen:
[1] kleines Gerät aus Metall, Holz oder Kunststoff zum vorübergehenden Zusammenhalten oder Befestigen von Gegenständen
[2] Mathematik: paarweise verwendete runde, eckige oder geschweifte Schriftzeichen zur Zusammenfassung von Berechnungselementen
[3] Medizin: U-förmiger Metalldraht zum Verschließen von Wundrändern
[4] Zahnmedizin: Vorrichtung zur kieferorthopädischen Korrektur von Zähnen
[5] Technik: kleines zangenartiges Gerät zum Festklemmen oder Verbinden von zwei oder mehreren Gegenständen
[6] Typographie: paarweise verwendete runde, eckige, geschweifte oder spitze Schriftzeichen zur Kennzeichnung von Einschüben oder als einzelne Schriftzeichen hinter aufzählenden Buchstaben, Beispiel: a)
[7] übertragen: Griff, um jemanden festzuhalten
[8] Linguistik: Wortgruppe im Satz, die eine andere Wortgruppe umschließt
Herkunft:
seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: klamer, klammmer, klamere; zum Verb klemmen gebildet
Synonyme:
[1] Klemme, Krampe, Schelle
[4] Spange
[5] Zwinge
Gegenwörter:
[1] Spreizer
Beispiele:
[1] Denk an die Klammern, wenn du die Wäsche hochholst.
[2] Die runde Klammer ist die am häufigsten angewendete Klammerform.
[3] Hier werden wir nicht nähen, hier nehmen wir zwei, drei Klammern.
[4] Ein Jahr musst du die Klammer noch tragen, aber ich verspreche dir, dass du hinterher wunderschöne Zähne hast.
[5] Der Schlauch ist nur mit einer Klammer befestigt.
[6] Nimm doch zur Gliederung kleine Buchstaben mit Klammer dahinter, das ist sehr übersichtlich.
[6] „Erläuterungen zu einem bereits eingeklammerten Zusatz werden häufig in eckige Klammern gesetzt.“
[7] Es fiel ihr leicht, aus seiner Klammer zu entwischen.
[8] In dem Satz „Hans ist gestern zu uns zu Besuch gekommen“ bildet die Verbgruppe „ist…gekommen“ eine Klammer.
Übersetzungen:


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