Kolloquium
Substantiv, n:

Worttrennung:
Kol·lo·qui·um, Plural: Kol·lo·qui·en
Aussprache:
IPA [kɔˈlɔkviʊm], auch: [kɔˈloːkviʊm]
Bedeutungen:
[1] wissenschaftliches Gespräch, Unterredung
[2] Verteidigung der Seminarfacharbeit
[3] Synonym für die Diplomverteidigung
[4] regelmäßiges Treffen von Diplomanden oder Doktoranden an einer Hochschule
[5] schriftliche Überprüfung an Universitäten in Österreich
Herkunft:
von lateinisch colloquiumGespräch, Unterredung“ entlehnt; zum Verb colloqui „sich besprechen“, „sich unterreden“, gebildet; aus dem Präfix: con-zusammen, mit“ und dem Verb loqui = reden, sprechen
Beispiele:
[1] Welches Kolloquium möchtest du besuchen?
[1] „Bald scharten sich einige der begabtesten Studenten um ihn in einer Gruppe, die sich als »Wiener Mathematisches Kolloquium« rasch neben dem Wiener Kreis etablierte […].“
[3] „1872 wurde er ohne Kolloquium zur Habilitation zugelassen […].“
[5] „Kolloquium über den Nachweis, einen Text in englischer, französischer oder italienischer Sprache mit Verständnis lesen zu können (Studierenden, die ihre Fremdsprachenkenntnisse mittels eines anderen Zeugnisses belegen konnten, wurde diese Prüfung erlassen).“
Übersetzungen:


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