Komplementärmedizin
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kom·ple·men·tär·me·di·zin, kein Plural
Aussprache:
IPA [kɔmplemɛnˈtɛːɐ̯mediˌt͡siːn]
Bedeutungen:
[1] Sammelbegriff für verschiedene Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden, die als Ergänzung oder Ersatz für Verfahren verstanden werden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist
Herkunft:
Determinativkompositum des Adjektivs komplementär und des Substantivs Medizin
Synonyme:
[1] Alternativmedizin, Heilpraktik, Pseudomedizin
Gegenwörter:
[1] Schulmedizin
Beispiele:
[1] Die Komplementärmedizin beinhaltet Verfahren wie MMS, bei dem Patienten mit AIDS, Autismus oder anderen Krankheiten ätzende Chlorbleiche eingeflösst wird.
[1] „Der Universität Viadrina empfehlen die Experten "nachdrücklich den künftigen Verzicht" auf einen Studiengang in Komplementärmedizin.
[1] „Sein jüngerer Kollege aus München pflichtet ihm bei: "Ich mag den Begriff der sanften Medizin gar nicht", sagt Axel Eustachi vom Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde der TU München. "Denn längst nicht alle dieser Methoden sind sanft - im Sinne von nebenwirkungsfrei. Und mitunter geht sogar eine erhebliche Gefahr von ihnen aus."“



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