Korpuskel
Substantiv, n, f:

Worttrennung:
Kor·pus·kel, Plural: Kor·pus·keln
Aussprache:
IPA [kɔʁˈpʊskl̩]
Bedeutungen:
[1] Physik, veraltend: Elementarteilchen, kleinster Baustein der Materie
Herkunft:
vom lateinischen corpusculum, der Verkleinerungsform von corpus für „Körper“
Synonyme:
[1] Elementarteilchen, Partikel, Teilchen
Beispiele:
[1] „Die Bezeichnung ‚Korpuskel‘ für Teilchen ist veraltet. Sie tritt beispielsweise in der historischen Auseinandersetzung zwischen Korpuskeltheorie und Wellentheorie bei der Beschreibung des Lichts auf.“
[1] „In geheimnisvoller Weise ist jeder Strahl beides, Welle und Korpuskel. Beim Licht fanden die Interferenzen ihre Erklärung als Überlagerung von Wellen, während die Materie das Licht korpuskular in Form von Lichtquanten aussendet oder verschluckt.“
[1] Aus alledem zog Thomson eine gewagte Schlussfolgerung: Es müsse sich um ein Elementarteilchen handeln – einen Materiebaustein der Natur, unteilbar und fundamental. Thomson selber sprach von einem Korpuskel. Doch bald sollte sich eine andere Bezeichnung durchsetzen – das Elektron.
Übersetzungen:


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