kosten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
kos·ten, Präteritum: kos·te·te, Partizip II: ge·kos·tet
Aussprache:
IPA [ˈkɔstn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, mit doppeltem Akkusativ, jemanden etwas kosten: etwas (zum Beispiel in Form von Geld) wert sein
[2] intransitiv, mit doppeltem Akkusativ oder Dativ, etwas kostet jemanden oder jemandem: etwas bringt jemanden um etwas
Herkunft:
mittelhochdeutsch kosten wurde aus altfranzösisch coster/couster entlehnt, das über mittellateinisch costare auf lateinisch constare zurückgeht
Beispiele:
[1] Diese Vase hat ihn sehr viel Geld gekostet.
[1] „Einen Heißluftballon erwarben französische Ballonfahrer für den Schnäppchenpreis von 6400 Euro - normalerweise kostet ein solches Fluggerät mehrere zehntausend Euro.“
[1] Das hat die Familie einen großen Haufen Geld gekostet.
[1] Das kostet zusammen 19,30 €.
[1] Das kostet dich eine Runde!
[2] Die verletzungsbedingte Zwangspause kostete ihn/ihm den Meistertitel.
Übersetzungen: Verb:

Flexion

Worttrennung:
kos·ten, Präteritum: kos·te·te, Partizip II: ge·kos·tet
Aussprache:
IPA [ˈkɔstn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, mit dem Akkusativ: etwas probieren; den Geschmack testen
Herkunft:
über mittelhochdeutsch kosten und althochdeutsch koston geht das Verb auf germanisch *kus–to– „ausprobieren, prüfen“ zurück
Synonyme:
[1] abschmecken, probieren
Beispiele:
[1] Koste doch mal meinen selbstgemachten Kuchen!
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
kos·ten
Aussprache:
IPA [ˈkoːstn̩]
Grammatische Merkmale:
  • 1. Person Plural Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs kosen
  • 1. Person Plural Konjunktiv II Präteritum Aktiv des Verbs kosen
  • 3. Person Plural Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs kosen
  • 3. Person Plural Konjunktiv II Präteritum Aktiv des Verbs kosen

Kosten
Substantiv:

Worttrennung:
kein Singular, Plural: Kos·ten
Aussprache:
IPA [ˈkɔstn̩]
Bedeutungen:
[1] allgemein: finanzielle Ausgaben oder Aufwendungen
[2] negative Konsequenzen einer Aktion angesichts eines bestimmten Planes und Entscheidungsfeldes
[3] Wirtschaftswissenschaften: in Geldeinheiten bewerteter Güterverbrauch
Herkunft:
seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch kost, koste; althochdeutsch kosta; aus mittellateinisch costa, costusAufwand, Ausgaben, Wert‘; Substantivbildung zu vulgärlateinisch *costare ‚zu stehen kommen‘.
Gegenwörter:
[1] Ertrag, Gewinn
[1, 3] Erlös
[3] Leistung
Beispiele:
[1] Die Kosten für den Schaden wird er übernehmen müssen.
[1] Wir sind auf eigene Kosten mitgefahren.
[1] „Indem er auf eigene Kosten einen 28 Meter langen Kai hatte bauen lassen, von dem aus Korn in kleine Leichter verladen werden kann, hatte Robert Billy dokumentiert, wie sehr ihm daran gelegen war, dass der Getreidehandel der Stadt Vannes weiter expandierte.“
[1] „Der Anbau von Gerste, Zuckerrüben, Sonnenblumen, Faserflachs und Rotklee ist in den letzten Jahrzehnten auf Kosten von Hafer, Futterrüben und Kartoffeln erweitert worden.“
[2] Diese Lebensweise geht auf Kosten deiner Gesundheit.
[2] Sie ist nicht auf ihre Kosten gekommen.
[2] „Schon zwei Minuten später musste Förster für die Hausherren im letzten Moment auf Kosten eines Eckballs klären.“
[3] Die Bahn selbst will die volkswirtschaftlichen Kosten eines Streiks [bei der Deutschen Bahn AG (DB)] im Güterverkehr übrigens nicht beziffern. Sie verweist auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, nach denen mit Kosten von einer halben Milliarde Euro zu rechnen ist. Pro Tag.
[3] Die Folgekosten der Atomkraft, die Kosten für Kraftwerksrückbau und Atommüllendlagerung rücken deshalb ebenfalls zunehmend in den Fokus. Der Pariser Rechnungshof schätzte die Kosten für den Rückbau der 58 Reaktoren 2010 auf 32 Milliarden Euro und die Kosten für die Endlagerung 2005 auf 17 Milliarden Euro. Experten halten diese Kalkulationen für viel zu niedrig.
Übersetzungen:


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