Kredit
Substantiv, m:

Worttrennung:
Kre·dit, Plural: Kre·di·te
Aussprache:
IPA [kʁeˈdiːt], [kʁeˈdɪt]
Bedeutungen:
[1] Finanzwesen: meist gegen Zahlung von Zinsen zur Verfügung gestelltes fremdes Kapital
Herkunft:
von italienisch: credito „Leihwürdigkeit“ im 15. Jahrhundert entlehnt; aus lateinisch creditum „das leihweise Anvertraute“; Partizip Perfekt Passiv von dem Verb credereglauben, Vertrauen schenken
Gegenwörter:
[1] Guthaben
Beispiele:
[1] Ich habe einen Kredit aufgenommen.
[1] „Die praktische Folge der Herabstufung liegt darin, dass Kredite an die USA künftig nur noch zu höheren Zinsen vergeben werden - was die prekäre Finanzlage der Supermacht weiter verschleiert.“
[1] „Die Autohersteller haben bereits Stellen gestrichen, und die privaten Banken sind mit Krediten knauserig geworden, nachdem die Ausfallrate im Mai einen Höchststand erreicht hat.“
[1] „Eine Dreiviertelstunde später stehen wir auf dem kleinen Platz vor der Bank und haben einen Kredit von 70000 Euro in der Tasche.“
[1] „Die Schiffe haben inzwischen weiter an Wert verloren, und man hat Reedern Kredite über insgesamt 800 Millionen Euro erlassen.“
Übersetzungen: Substantiv, n:

Worttrennung:
Kre·dit, Plural: Kre·dits
Aussprache:
IPA [ˈkʁeːdɪt]
Bedeutungen:
[1] Konto- oder Habenseite, auf der das Guthaben verzeichnet ist
Herkunft:
seit dem 17. Jahrhundert bezeugt; Substantivierung von lateinisch credit „er vertraut an“, „er zahlt“; dritte Person Singular Präsens von dem Verb credereglauben, Vertrauen schenken
Gegenwörter:
[1] Debet
Übersetzungen:


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