Kuddelmuddel
Substantiv, n, m:

Worttrennung:
Kud·del·mud·del, Plural: Kud·del·mud·del
Aussprache:
IPA [ˈkʊdl̩ˌmʊdl̩]
Bedeutungen:
[1] chaotischer, ungeordneter Zustand
Herkunft:
Reduplikation, speziell: Reimdoppelung, der niederdeutsch „koddeln“ =„Sudelwäsche halten“ zugrunde liegt.
Gegenwörter:
[1] Ordnung
Beispiele:
[1] In diesem Kuddelmuddel findet man sich ja gar nicht zurecht.
[1] Wer hat denn dieses Kuddelmuddel hier verursacht?
[1] „Aus den Kuddelmuddeln der ersten Kurven konnte ich mich gut heraushalten und so einige Plätze gut machen.“
[1] „Was sich in jeder anderen Stadt Kompromiss nennt, endet in Berlin in der Endlosschleife des Kuddelmuddels.“
[1] „Was für ein Kuddelmuddel in der deutschen Parteienlandschaft.“
[1] „Lange Zeit träumten […] viele Norditaliener von einem neuen Staat namens Padanien, einem Kuddelmuddel aus der Lombardei, dem Piemont und Venetien.“
[1] „Die große Koalition will Altersarmut verhindern, mit Riester-Verträgen, Lebensleistungsrente und Anreizen für eine Privatversicherung. Doch das Kuddelmuddel in der Sozialversicherung ist ein einziges Verwirrspiel […]“
[1] „[Der Schriftsteller Ford Madox Ford] scheint eine große Begabung für privaten Kuddelmuddel gehabt zu haben und praktisch keine für Geld.“
[1] „Abstrakte Farbstiftzeichnungen neben perlenbestickten Handtäschchen? Bei Sophie Taeuber-Arp kein Kuddelmuddel, sondern faszinierende und doch stringente Vielfältigkeit.“
Übersetzungen:


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