Kuhle
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kuh·le, Plural: Kuh·len
Aussprache:
IPA [ˈkuːlə]
Bedeutungen:
[1] eine kleine Vertiefung
[2] Jägersprache: windgeschützter, trockener Ruhe- beziehungsweise Schlafplatz von Wild
[3] Rotwelsch: Brotportion
Herkunft:
im 19. Jahrhundert aus dem Niederdeutschen übernommen, von mittelniederdeutsch cûle/kûle „Grube“, verdrängte es die hochdeutsche Entsprechung Kaule, von mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) kûle „Grube“; zur indogermanischen Wurzel *geu-, *gū- „biegen, krümmen, wölben“
Synonyme:
[1] Mulde, Senke
Beispiele:
[1] „Das Mehl wird in eine große Schüssel gesiebt und in der Mitte eine Kuhle gedrückt.”
[1] „Im Wäldchen suchte ich nach einer Kuhle zum Schlafen.“
[2] „Wenn du mehrere solche Kuhlen nebeneinander siehst, dann stammen sie allerdings meistens von Wildschweinen.“
[3] „Gibst du mir heute deine Kuhle, dann kriegst du übermorgen meine Kuhle?
Übersetzungen:


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