Kulturpflanze
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kul·tur·pflan·ze, Plural: Kul·tur·pflan·zen
Aussprache:
IPA [kʊlˈtuːɐ̯ˌp͡flant͡sə]
Bedeutungen:
[1] Botanik: eine Pflanze, die durch menschlichen Eingriff zielgerichtet als Nutz- oder Zierpflanze gezüchtet und angebaut wird
Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Kultur und Pflanze ohne Fugenelement.
Gegenwörter:
[1] Wildpflanze
Beispiele:
[1] „Matthes versucht <507>, »die völkische Entwicklung als Grundlage der Gliederung« zu nehmen und bespricht auch einige ältere, in gleicher Richtung sich bewegende Vorschläge von Teudt und Petersen. Hier ist nicht nur für »Latènezeit« und »Römische Kaiserzeit« kein Raum mehr; auch solche Begriffe wie »Bronzezeit«, »Merowingerzeit« und »Wikingerzeit« sollen verschwinden und die ganzen drei Jahrtausende germanischer Frühgeschichte lediglich in zwei große, jeweils einen frühen, mittleren und späten Unterteil bietende Abschnitte gegliedert werden, in die »Urgermanenzeit« und die um 500 v. Chr. beginnende »Germanische Wanderzeit«. Die Gewinnung von Kulturpflanzen wird ebenso dem Norden zugeschrieben wie die Zähmung von Haustieren. Es genügt hier der Nachweis lediglich des ältesten Pfluges und der zeitlich am frühesten liegenden Knochen des Hauspferdes; die Gesichtspunkte, welche dieses Problem für völkerkundliche Bearbeiter zu einer sehr schwer lösbaren Frage machen, werden nicht berücksichtigt, und man vermißt die Heranziehung der Gedanken sowohl von Ed. Hahn wie von R. Thurnwald.“
[1] „Die Wegwarte, Cichorium intybus, ist eine alte Kulturpflanze aus der u.a. Zichorienkaffee gewonnen wurde.“
[1] Ebenso interessant und gar nicht jedem bekannt, war der Anbau und die Ernte von Flachs, einer alten Kulturpflanze die zur Faser- (Faserlein) und zur Ölgewinnung (Leinöl) angebaut wurde.
Übersetzungen:


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