Leiberl
Substantiv, n:

Worttrennung:
Lei·berl, Plural 1: Lei·berl, Plural 2: Lei·berln
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯bɐl]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich, österreichisch: T-Shirt
[2] umgangssprachlich, österreichisch: Trikot
[3] umgangssprachlich, österreichisch: Unterhemd
Herkunft:
Diminutivbildung (Verkleinerung) von Leib mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -erl
Synonyme:
[1] Leibchen
Beispiele:
[1] In dem Leiberl und kurzem Hoserl muss ihm doch kalt sein.
[2] Die Sponsorenlogos auf den neuen Leiberln sind seit dem ersten Waschen total schirch.
[2] übertragen: „Selbst bei klassischen Ministerterminen wie dem EU-Außenministerrat zuletzt in Sofia hatte sie kein Leiberl: EU-Außenkommissarin Federica Mogherini, die mit Kurz sehr gut ist, wollte die neue Kollegin dort partout nicht zum Vieraugengespräch treffen.“
[3] Jetzt zieh noch ein Leiberl unters Hemd an, damit dein Bauch nicht so durchscheint.
Redewendungen:
[2] kein Leiberl haben/reißen (nicht mehr in der Lage sein zu gewinnen)



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