Leibesbürde
Substantiv, f:

Worttrennung:
Lei·bes·bür·de, Plural: Lei·bes·bür·den
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯bəsˌbʏʁdə]
Bedeutungen:
[1] veraltet: ungeborenes Kind
Synonyme:
[1] Leibesfrucht
Beispiele:
[1] „Nun stand nahe bei derselben Kiste ein Bett, darauf lag die edle Königin mit schwerer Leibesbürde, und bei ihr in demselben Gemach lagen zwei Jungfrauen, die eine hieß Barbara, eines ungarischen Herrn Tochter, die andere hieß die Ironacherin; ein Nachtlicht, auch eine Wachskerze dabei, wie denn Gewohnheit ist bei den Fürstinnen.“
[1] „Als aber die Stunde da war, wo sie ihre Leibesbürde ablegen sollte, gebar sie einen wunderschönen Knaben, ein wahres Goldpüppchen, und in der ersten Nacht, da er geboren wurde, trat ein schöner Jüngling in das Zimmer und sprach: ›Oh! Schönstes Söhnchen mein, du beste meiner Freuden, wenn’s meine Mutter wüßt’, sie würd’ an dir sich weiden; hüllt’ dich in Gold, wüsch’ dich in Gold, wie wärst du zu beneiden; und krähten keine Hähne mehr, nie würd’ von dir ich scheiden!‹, nach welchen Worten er bei dem ersten Krähen des Hahnes wie Quecksilber verschwand.“



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