Lesung
Substantiv, f:

Worttrennung:
Le·sung, Plural: Le·sun·gen
Aussprache:
IPA [ˈleːzʊŋ]
Bedeutungen:
[1] öffentlicher Vortrag eines Textes im Rahmen einer Veranstaltung, eines Gottesdienstes
[2] spezifische Interpretation eines Textes
[3] Politik: Beratung eines Gesetzes im zuständigen Gremium
Herkunft:
Ableitung (Derivation) des Substantivs zum Stamm des Verbs lesen mit dem Suffix -ung als Derivatem (Ableitungsmorphem)
Beispiele:
[1] „Also halte ich meine Lesungen kurz und gebe dem Publikaum lieber ausführlich Gelegenheit, mir Fragen zu stellen.“
[1] „Aber das mache ich nicht, weil ich erst einmal lernen muss, eine Lesung ohne einen einzigen Versprecher und Verleser durchzuhalten.“
[1] „Da der Sinn einer Lesung auch darin besteht, dass der Autor Bücher verkauft, darf natürlich bei keiner Lesung der Büchertisch fehlen.“
[1] „Er war fest entschlossen, die Lesung zu Ende zu bringen.“
[2] Für diesen unvollständig überlieferten Text kann man mehrere Lesungen entwickeln.
[2] „Was die Lesungen anlangte, so ließ Bossert alle gebotene Vorsicht walten; er bot keine Übersetzungen größerer Texte.“
[3] Das Gesetz geht morgen in die dritte Lesung.
Übersetzungen:


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