Liebe
Substantiv, f:

Worttrennung:
Lie·be, Plural: Lie·ben
Aussprache:
IPA [ˈliːbə]
Bedeutungen:
[1] kein Plural: inniges Gefühl der Zuneigung für jemanden oder für etwas
[2] kein Plural: sexuell oder erotisch motivierte Neigung zu jemandem oder zu einer Sache
[3] kein Plural: Geschlechtsakt; Akt der körperlichen Vereinigung in Folge von [2]
[4] umgangssprachlich: Liebschaft
[5] kein Plural: innige und gefühlsbetonte Beziehung zu einer Sache, einer Idee, einem Ziel oder Ähnlichem
[6] kein Plural, mit der Präposition mit: unter Aufbietung großer Sorgfalt und Anteilnahme
[7] kein Plural: Freundschaftsdienst, Gefälligkeit
[8] umgangssprachlich: Mensch/Person, den man liebt
Herkunft:
als Abstraktbildung zum Adjektiv lieb aus den althochdeutschen Begriffen liubī (9. Jahrhundert) und lioba (11. Jahrhundert) entstanden, die im Mittelhochdeutschen zu liebe wurden. Dies stand für Wohlgefallen für oder durch etwas, das Liebsein oder Liebhaben, Gunst und Freundlichkeit. Erst im 15. oder 16. Jahrhundert bekam das Wort die heutige Bedeutung und verdrängte den älteren Ausdruck Minne.
Synonyme:
[1] Leidenschaft, Neigung
[3] Beischlaf, Geschlechtsakt, Koitus, Sex
Gegenwörter:
[1] Abneigung, Ekel, Gleichgültigkeit, Hass
Beispiele:
[1] Die Liebe überwindet alle Grenzen.
[1] „Die Liebe ist in der Literatur ausreichend dargestellt worden, ihren Schilderungen kann nichts Neues hinzugefügt werden.“
[1] „Im Mittelpunkt stand die Liebe.“
[1] „Die Gefühle, die sie durchströmen und tragen, sind Liebe, Schutzbedürfnis und Hingabe.“
[2] homosexuelle Liebe, lesbische Liebe
[3] Sie machten Liebe, ohne an die Konsequenzen zu denken.
[4] Seine Lieben sind wohlbekannt.
[5] Eberhards Liebe zu seiner Modelleisenbahn ist ungebrochen.
[5] „Es verstärkte ihre Liebe zum Mysterium.“
[5] Mit viel Liebe zum Detail hat Irmi ihr Haus renoviert.
[6] Jeden Tag kümmert Gertrude sich mit viel Liebe um ihren Kräutergarten.
[7] Erweise mir die Liebe und kaufe für mich ein.
[8] Johannes war meine erste Liebe.
Redewendungen:
[1] der Liebe keinen Abbruch tun - nichts ausmachen
[1] etwas mit dem Mantel der Liebe zudecken
[1] jemanden vor Liebe fressen können
[1] nicht die wahre Liebe sein
[1] von Luft und Liebe leben
[1] wo die Liebe hinfällt
Übersetzungen: Substantiv, f, Toponym:

Worttrennung:
Lie·be, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈliːbə]
Bedeutungen:
[1] Fluss in Polen; deutscher Name der Liwa, rechter Nebenfluss des Nogat
[2] Fluss in PL; deutscher Name der Liwna, rechter Nebenfluss der Guber
Beispiele:
[1, 2] Wir überquerten die Liebe.
[1, 2] Die Kinder versuchten, in der Liebe zu baden.



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