Linie
Substantiv, f:

Worttrennung:
Li·nie, Plural: Li·ni·en
Aussprache:
IPA [ˈliːni̯ə]
Bedeutungen:
[1] Geometrie: (gedachte) gerade oder gekrümmte Verbindung zwischen zwei Punkten
[2] kurz für: Verkehrslinie (Buslinie, U-Bahn-Linie)
[2a] von (öffentlichen) Verkehrsmitteln regelmäßig befahrene Strecke mit festen Haltestellen
[2b] umgangssprachlich: ein Fahrzeug, das eine Linie[2a] befährt
[3] auf den Boden gemalte Begrenzungsmarkierung
[4] Schach: die „Spalten“ eines Schachbretts, acht senkrecht übereinander angeordnete Felder
[5] (einer Person) das äußerliche Erscheinungsbild, das an der Körpermasse gemessen wird
[6] (Plan) Vorgehensweise ohne größere Abweichungen
[7] Physik: diskrete Emission oder Absorption von elektromagnetischer Strahlung
[8] Militär: Aufstellung militärischer Einheiten
[9] veraltet für: die Zeile einer Schrift, eines Druckwerks, eines Gedichts
[10] Folge von Nachkommen
Herkunft:
von lateinisch linea.
Synonyme:
[1] Gerade, Strecke
[2] Verkehrsverbindung
[5] Figur
[9] Vers, Zeile
Gegenwörter:
[2] Bahnstrecke
[4] Reihe
Beispiele:
[1] Ich habe eine Linie gemalt.
[2] Ich warte auf den Bus der Linie 25.
[2b] „Kurz vor achtzehn Uhr stiegen die Rosi und der Pauli vor dem Gemeindebau aus der Linie 37.“
[3] Du bist über die Linie getreten.
[4] „Es ist immer wertvoll, eine Linie als Erster zu besetzen.“
[5] Sie achtet sehr auf ihre schlanke Linie.
[6] Sie bemühen sich sehr um eine klare Linie für die Steuerpolitik.
[7] „Der englische Chemiker William Hyde Wollaston war 1802 der erste Beobachter von dunklen Linien im Sonnenspektrum.“
[8] Er war in vorderster Linie eingesetzt.
[9] »in dem gedruckten werden bei nahem in einer jeden lineen, drei oder mehr versalen gefunden.« (1658)
[10] Sie stammt in gerader Linie von August dem Starken ab.
Redewendungen:
auf der ganzen Linie
die schlanke Linie
in erster Linie
rote Linie
Übersetzungen:


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