Madonna
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ma·don·na, Plural: Ma·don·nen
Aussprache:
IPA [maˈdɔna]
Bedeutungen:
[1] Dichtung: Anrede der Mutter Gottes
[2] Bildende Kunst, Katholische Kirche: Darstellung der Gottesmutter in der Kunst
Herkunft:
im 16. Jahrhundert von italienisch madonna wörtlich: „meine Herrin“ entlehnt, das auf lateinisch mea domina „meine Herrin“ zurückgeht
Beispiele:
[1] „Nicht, wer die Menschheit, wer die Partei oder sonst eine Abstraktion, nicht, wer allein die Madonna oder ein anderes Numinosum liebt, ist kultiviert, sondern wer erst einmal einen Menschen lieben kann, durch alle Spannungen ambivalenter Erlebnisse hindurch, die er mit ihm haben wird.“
[1] „Sie trugen die Madonna von Regiment zu Regiment, begleitet von Gesängen und Gebeten.“
[2] „Die Gruppe wird vervollständigt durch weitere Philosophen wie den halbnackten Diogenes, Archimedes mit den Kreisen, Pythagoras mit einer Harmonietabelle, Heraklit beim Abfassen von Rätseln, und unter den lauschenden Schülern ist einer, der Raffaels Züge trägt. Raffaels eigenes Werk aber zeigt diese Versöhnung da am deutlichsten, wo er in seinen zahlreichen Madonnen antike Anmut mit christlicher Frömmigkeit vereint. Die Lieblichkeit seiner Marienbilder wird von niemandem übertroffen.“
Übersetzungen:


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