Mahlzeit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Mahl·zeit, Plural: Mahl·zei·ten
Aussprache:
IPA [ˈmaːlˌt͡saɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] Einnahme des (gemeinschaftlichen) Essens, des Mahls
[2] vorbereitete und/oder zusammengestellte Speisen und Getränke
Herkunft:
etymologisch: 15. Jahrhundert, spätmittelhochdeutsch mālzīt, ursprünglich die festgesetzte Zeit des Mahls, die Essenszeit
strukturell: Determinativkompositum aus den Substantiven Mahl und Zeit
Beispiele:
[1] „Die Mahlzeit wurde mit einem Pudding beschlossen; in beträchtlichen Mengen.“
[1] „Ich sage mir oft, dass es einem Land nicht so schlecht gehen kann, wenn es die Mahlzeiten einhält.“
[1] „Wir bekommen unser Essen, und es schmeckt uns ausgezeichnet; aber schon während der Mahlzeit werden wir so zerbissen von Wanzen, daß wir vor der Zeit zu essen aufhören müssen.“
[2] „Eine warme Mahlzeit wäre willkommen.“
[2] Der Mensch sollte regelmäßig und ausgewogene Mahlzeiten zu sich nehmen.
[2] „Der Smut hat rund um die Uhr Mahlzeiten zu liefern.“
[2] „Ich muss gestehen, dass die Aussicht, mich zu einer Mahlzeit zu setzen, die ich nicht selber zubereitet hatte, einen großen Reiz auf mich ausübte.“
[2] „Wir bereiteten uns zwei behagliche Mahlzeiten dort im Schuppen, in dem wir bis zum frühen Abend blieben.“
Redewendungen:
prost Mahlzeit
Übersetzungen: Interjektion: Worttrennung:
Mahl·zeit
Aussprache:
IPA [ˈmaːlˌt͡saɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] wünscht man sich zur Essenszeit; diese Formel wird häufig in der Arbeitswelt zu den Essenspausen gebraucht
Herkunft:
Kurzform von „gesegnete Mahlzeit“
Synonyme:
[1] guten Appetit
Beispiele:
[1] „Mahlzeit, Kameraden!“ „Mahlzeit, Herr Hauptgefreiter!“
Übersetzungen:


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