Majestät
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ma·jes·tät, Plural: Ma·jes·tä·ten
Aussprache:
IPA [majɛsˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] Titel von Kaisern und Königen (in der Anrede auch mit vorangehendem Pronomen verwendet)
[2] ohne Plural: eine Eigenschaft wie Herrlichkeit, Erhabenheit oder Größe, die von etwas oder jemanden ausgeht
Herkunft:
spätmittelhochdeutsch majestāt, das von lateinisch maiestas „Hoheit“ entlehnt ist; das Wort ist seit dem 14. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] „Die Majestäten scheinen die angespannte Lage zwischen den beiden führenden deutschen Mächten vergessen zu wollen.“
[1] „Die darauffolgende Audienz bei Ihrer Majestät war ein weiteres wichtiges Ereignis.“
[1] „Mit sechzig war er von Ihrer Majestät der Königin von England huldvoll zum Ritter geschlagen worden.“.
[2] „Die Welt, über die man regiert, mag noch so klein sein: Die Majestät ist nichts anderes als die Vornehmheit des Verhaltens in den unbedeutendsten Angelegenheiten.“ – Marcel Jouhandeau
Übersetzungen:


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