Mandat
Substantiv, n:

Worttrennung:
Man·dat, Plural: Man·da·te
Aussprache:
IPA [manˈdaːt]
Bedeutungen:
[1] Politik: Auftrag des Volkes, der Wähler an den Abgeordneten oder die Abgeordnete
[2] Recht: Auftrag an einen Rechtsanwalt
[3] Geschichte: meist schriftlicher Auftrag, Befehl eines Herrschers an einen Untergebenen
[4] Politik: Auftrag durch ein internationales Gremium an ein Land/eine Ländergruppe, ein bestimmtes Gebiet vertretungsweise zu verwalten
Herkunft:
Im 14. Jahrhundert entlehnt aus dem lateinischen, substantivierten Partizip Perfekt mandatum „Auftrag, Befehl“, zum Verb mandare „übergeben, anvertrauen“. Dies ist das Kompositum aus dem lateinischen Substantiv manus „Hand“ und dem Verb ''dare „geben“.
Synonyme:
[1] Wählerauftrag
Beispiele:
[1] Am 18.9.2005 werden die Mandate wieder neu vergeben.
[1] „Bei der Landtagswahl zwei Monate später wurde der bekennende Marxist von Oertzen wiedergewählt, wurde Kultusminister in Niedersachsen und hielt in der Folge sein Mandat bis 1982.“
[2] Ich erteile Ihnen, Dr. Schüller-Müdenleid, das Mandat mich in allen Rechtsangelegenheiten zu vertreten.
[4] „Großbritannien verwaltete das Mandat für Palästina und Mesopotamien, Frankreich den Libanon und Syrien, was auch Hatay umfasste.“
Übersetzungen:


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