Manier
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ma·nier, Plural: Ma·nie·ren
Aussprache:
IPA [maˈniːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] nur Singular: Art und Weise, Stil, Eigenart
[2] Plural: Umgangsformen, Benehmen
Herkunft:
mittelhochdeutsch maniere „Art und Weise, Betragen“, im 13. Jahrhundert von altfranzösisch maniere entlehnt, das auf lateinisch manuarius „handlich, passend“ zurückgeht. Vom 17. Jahrhundert an mit der Bedeutung „Benehmen, Stil“.
Synonyme:
[1] Art
[2] Benehmen
Beispiele:
[1] Diese Manier ist typisch für ihn.
[1] „Flamininus genoss in vollen Zügen die ihm in hellenistischer Manier entgegengebrachte kultische Devotion.“
[1] „Sobald ich meine Fahrkarte hatte, führte mich der alte Mann aus der Menge raus, wirbelte mich herum, packte mich an den Schultern und küsste mich nach kontinentaler Manier auf beide Wangen.“
[2] Seine Manieren sind katastrophal.
[2] „Davon abgesehen, erfuhr man nie mehr von diesem Mann, als daß er mit Vornamen Ali hieß, schön aussah und weltgewandte Manieren hatte.“
[2] „Seine scheinbare Schüchternheit war mehr ein Ausdruck guter Manieren und verbarg eine gute Portion Selbstsicherheit.“.“
Übersetzungen:


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