Mark
Substantiv, f:

Worttrennung:
Mark, Plural 1: Mark, Plural 2: Mar·ken
Aussprache:
IPA [maʁk]
Bedeutungen:
[1] Plural 1: historische Gewichts- bzw. Masseneinheit, die ab dem 11. Jahrhundert das Pfund als Edelmetall- und Münzgewicht verdrängte. Die Mark ist traditionell ein halbes Pfund und wurde üblicherweise in 8 Unzen oder 16 Lot eingeteilt
[2] Plural 1: kurz für die historischen Währungsbezeichnungen Reichsmark, Deutsche Mark, Mark der Deutschen Notenbank und DDR-Mark, abgeleitet von [1]
[3] Geschichte, Plural 2: ein Gebiet an den historischen Grenzen des Frankenreiches oder des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (Grenzmark)
[4] Plural 2: vor allem in Norddeutschland früher das freie (Weide-)Land außerhalb der Dörfer, das im gemeinsamen Besitz der Bauern war
Synonyme:
[4] Heide
Gegenwörter:
[2] Pfennig, Euro, Dollar, Taler, Pfund, Yen, Drachme, Lira
Beispiele:
[1] Das brachte ihnen zwanzig Mark Silber ein.
[2] Haste mal 'ne Mark?
[2] „Im Sommer 1923 indes zerstörte die immer raschere Entwertung der Mark die Wirtschaft, es drohten Lebensmittelknappheit und Massenelend, und das Reich stand kurz vor der Auflösung.“
[2] „Eine Tasse Kaffee, ein Butterbrot, fünfzig, dreißig, achtzig, neunzig Pfennig“, deklamierte der andere [Kellner]. Fabian legte eine Mark auf den Tisch und ging [aus dem Café].
[3] Es herrsche Krieg in allen Marken des Reichs.
[4] Sie ließen ihre Ziege auf der Mark weiden.
Redewendungen:
auf Mark und Pfennig
Übersetzungen: Substantiv, n:

Worttrennung:
Mark, kein Plural
Aussprache:
IPA [maʁk]
Bedeutungen:
[1] Anatomie, Biologie: weiche Substanz im Kern von Knochen, Stängel oder Früchten
[2] Gastronomie: Püree meist aus Gemüse oder Obst
Beispiele:
[1] Echter Sago wird aus dem Mark von Palmen gewonnen.
[2] Mark von Paprika und Tomaten wird in der südländischen Küche sehr verbreitet.
Redewendungen:
[1] bis aufs Mark
[1] durch Mark und Knochen; durch Mark und Bein „alles durchdringend“, „ins Tiefste“
[1] jemandem das Mark aus den Knochen saugen
[1] kein Mark in den Knochen haben
Übersetzungen: Substantiv, m, Vorname: Worttrennung:
Mark, Plural 1: Mar·ke, Plural 2: Marks
Aussprache:
IPA [maʁk]
Bedeutungen:
[1] männlicher Vorname
Herkunft:
Mark ist die deutsche und englische Form von Markus. Außerdem kann Mark auch die Kurzform von Markolf, Markward und anderen mit Mark- gebildeten Namen sein.
Beispiele:
[1] Mark hat mir ein grandioses Buch empfohlen.



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