Marsch
Substantiv, f:

Worttrennung:
Marsch, Plural: Mar·schen
Aussprache:
IPA [maʁʃ]
Bedeutungen:
[1] angeschwemmtes, fruchtbares Land an der Küste
Herkunft:
von mittelniederdeutsch mersch, mersch (verwandt mit Meer, Maar, Moor). Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert im Hochdeutschen belegt.
Synonyme:
[1] Kleiboden
Beispiele:
[1] Die Marsch ist sehr fruchtbar.
[1] „Um die schweren Böden für die Aussaat vorzubereiten, müssen die Landwirte in der Marsch zusätzliche Arbeitsgänge einlegen.“
Übersetzungen: Substantiv, m:

Worttrennung:
Marsch, Plural: Mär·sche
Aussprache:
IPA [maʁʃ]
Bedeutungen:
[1] ein geordneter Aufzug von Menschen zu demonstrativen oder militärischen Zwecken
[2] Musik: eine Musikgattung
Herkunft:
von gleichbedeutend französisch marche (ursprünglich: „Gang, Tritt“), dem wahrscheinlich altfränkisch „markōn“ „ein Zeichen setzen, eine Spur hinterlassen“ zugrunde liegt. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] Hatscher
Gegenwörter:
[1] Spaziergang
Beispiele:
[1] Der Marsch war diesmal anstrengender als sonst.
[1] „Nach mehrstündigem Marsch kamen wir zu der Bahnstation, auf der wir verladen werden sollten.“
[1] „Frieda, durch ihre Märsche nach Glowitz ermutigt, hat in der Dämmerung die Schwester heimlich besucht.“
[1] „Wir begannen nun unseren Marsch nach Kingston, begleitet von einer Kompanie Glengarrians und einer Gruppe Indianer.“
[2] „Der Auftritt der Blasmusiker mit Walzer, Polka, Marsch, Opernstücken und symphonischer Musik ist ein Besuchermagnet.“
Redewendungen:
jemandem den Marsch blasen – jemandem deutlich seine Auffassung unterbreiten
jemanden in Marsch setzen – jemanden anfangen lassen/auf etwas ansetzen
Übersetzungen:


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