Marter
Substantiv, f:

Worttrennung:
Mar·ter, Plural: Mar·tern
Aussprache:
IPA [ˈmaʁtɐ]
Bedeutungen:
[1] (meist absichtlich zugefügtes) körperliches oder seelisches Leid, Qual
[2] Martyrium
Herkunft:
seit 8. Jahrhundert bezeugt; über mittelhochdeutsch marter, martere „Blutzeugnis“; althochdeutsch martira, martyra; von kirchenlateinisch martyrium und lateinisch martyr; aus griechisch μάϱτυϱ (mártyr) „Zeuge“; zu indogermanisch *mer-erinnern
Synonyme:
[1] Drangsal, Elend, Leid, Mühsal, Pein, Plage, Qual, Strapaze, Tortur
[1, 2] Martyrium
Beispiele:
[1] „Auch wenn mir dieser Ort das Herz zeriss, ist es Marter, zu gehen.“
[1] „Bilder von Martern und Qualen lösten einander ab.“
[1] „Aber damit kamen auch die Stimmungen der Kindheit wieder: die gelähmte Hilflosigkeit, die frühe Ohnmacht, die Marter, der Gnade anderer ausgeliefert zu sein.“



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