Masse
Substantiv, f:

Worttrennung:
Mas·se, Plural: Mas·sen
Aussprache:
IPA [ˈmasə]
Bedeutungen:
[1] Physik: die Ursache, dass der Materie Trägheit und Schwere (Gravitation) eigen sind; nach der Relativitätstheorie mit Kraft (Energie) gleichwertig (äquivalent)
[2] viele, eine große Menge
[3] Elektronik: Referenzpotential, auch Erde oder Grund (kurz GND)
[4] ungeformte flüssige, weiche oder zähe Materie
[5] in Massen: in großen Mengen, massenhaft
Herkunft:
seit dem 9. Jahrhundert bezeugt; althochdeutsch massa; entlehnt aus dem lateinischen Substantiv massaKlumpen, Teig‘, dieses entlehnt aus dem altgriechischen Substantiv μᾶζαBrotteig‘; zu μάσσεινkauen, kneten‘.
Synonyme:
[2] Ansammlung, Menge, Viele, Vielzahl; verstärkend: Unmenge, Unzahl
[3] Erde, Grund (GND)
Gegenwörter:
[2] Einzelne, Grüppchen, Unmasse, Wenige
[5] in Maßen
Beispiele:
[1] Die Erde hat eine Masse von 5,9736·1024 kg.
[2] An der Demonstration nahmen Massen von Menschen teil.
[2] „In der Masse stand Otto Braun.“
[3] Wir messen eine Spannung von 3,3 Volt gegen Masse.
[4] Die Masse muss erst etwas abkühlen (oder sanft/schnell abgekühlt werden) damit sie weiterverarbeitet und danach befördert werden kann. (Glaserei/Gießerei/Walzwerk)
[4] Die Masse muss erst trocknen, damit sie für die Anwendung bereit ist. (Färberei/Druck)
[4] Die zähe Masse härtet dann aus. (Lebensmittel wie Teig- oder Zuckerwaren)
[5] Alkohol in Massen zu trinken ist ungesund.
Redewendungen:
Klasse statt Masse
Übersetzungen:


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