Menschheit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Mensch·heit, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈmɛnʃhaɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] Gesamtheit aller Menschen
[2] veraltet: Menschsein, Wesen des Menschen
Herkunft:
mittelhochdeutsch menschheit, menscheid, althochdeutsch mennischeit „alle Menschen, menschliche Natur, Menschwerdung“, belegt seit der Zeit um 1000
Ableitung vom Substantiv Mensch mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit
Beispiele:
[1] Das Problem des Klimawandels betrifft die ganze Menschheit, besonders aber jenen Teil, der in den Entwicklungsländern lebt.
[1] „Die Menschheit hat gelernt, dass Schweigen und Ignoranz keine düsteren Realitäten verändern, und dass nur kritisches Denken, freie Rede und offene Kritik zu Fortschritt führen.“
[1] „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ (Im engl. Original: „That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind.“)
[1] „Wenn überhaupt, dann kann die Menschheit meiner festen Überzeugung nach nur aus Erfahrungen lernen, also aus der Vergangenheit.“
[1] „In der Zubereitung von Kaffee machte die Menschheit seitdem rasche Fortschritte.“
[1] „Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit.“
[2] Was unterscheidet die Menschheit vom Affen?
Redewendungen:
[1] jemanden auf die Menschheit loslassen'' – (scherzhaft) jemanden ins Berufsleben entlassen''
Übersetzungen:


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