Mergel
Substantiv, m

Worttrennung:
Mer·gel, Plural: Mer·gel
Aussprache:
IPA [ˈmɛʁɡl̩]
Bedeutungen:
[1] aus Ton, Kalk und Sand bestehendes Sedimentgestein
Herkunft:
mittelhochdeutsch mergel, althochdeutsch mergil seit dem 11. Jahrhundert, von mittellateinisch margila, zu lateinisch marga, laut Plinius aus dem Keltischen
Beispiele:
[1] „Ein fehlerhafter Zustand des beigemischten Humus kommt bei diesem Boden fast gar nicht vor und kann nur bei fortgesetztem Übermaaß der Feuchtigkeit durch Übergang in die sogenannte, sich durch kohlenschwarze Farbe bekundene ‚Verkohlung‘ des Humus entstehen, die durch Trockenlegung, fleißige, lüftende Bearbeitung und Anwendung von Kalk und Mergel gehoben werden kann.“
[1] „Die hierbei entstandenen Ablagerungen setzen sich an einigen Stellen des Alpenrandes aus groben. stark verkitteten Konglomeraten, der Nagelfluh, an andren aus Sandsteinen und Mergeln zusammen.“
Übersetzungen:


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