Messias
Substantiv, m:

Worttrennung:
Mes·si·as, Plural: Mes·si·as·se
Aussprache:
IPA [mɛˈsiːas]
Bedeutungen:
[1] jüdische und christliche Religion; ohne Plural: der alttestamentlich den Juden von Gott verheißene Heilskönig, der im Christentum auf Jesus von Nazareth bezogen wird
[2] Person, die andere Menschen aus religiöser, sozialer oder ähnlicher Unterdrückung befreit beziehungsweise diese davon erlöst
Herkunft:
seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; Entlehnung aus dem Kirchenlatein #Messias (Latein) „die#Artikel|den Juden verheißenen Erlöser“; dieses wurde aus dem Griechischen {{Üt übernommen, welches seinerseits wiederum dem Hebräischen entstammt
Gegenwörter:
[1] Antichrist, Beelzebub, Belial, Dämon, Diable, Diabolus, Iblis, Luzifer, Samiel, Satan, Schaitan, Teufel, Urian
Beispiele:
[1] „Auch zur Zeit Jesu stellten sich viele den neuen Messias als politischen, militärischen und religiöse Führer vom selben Kaliber wie König David vor.“
[1] „Wie David Landau in Ha'aretz meinte, wird das ideologische Projekt Großisrael fast nur noch von religiösen Fundamentalisten unter den Siedlern getragen. Von Menschen also, die an die göttliche Verheißung glauben, die Abraham in der Bronzezeit vernommen hat, oder an die Heilserwartung der Rückkehr des Messias, oder an beides.“
[1] „Er wird Gog und Magog um sich scharen, zwei Völker von den Enden der Erde; der Messias wird erneut erscheinen, und nach einem fürchterlichen Endkampf, dem Armageddon, werden Satan und alle, die im gefolgt sind, vom ewigen Höllenfeuer verschlungen werden.“
[1] „Dann sprach der Rabbi über den Messias.“
[2] „Die Anhänger des Industriellen präsentierten ihren Kandidaten als "Messias", der erschienen sei, um die Insel aus dem Chaos zu retten, in das Präsident Didier Ratsiraka sie gestürzt hatte.“
[2] „Wir lebten in einer Zeit, in der jeder Messias, jede Apokalypse möglich waren.“
Übersetzungen:


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