Mischpoke
Substantiv, f:

Worttrennung:
Misch·po·ke, kein Plural
Aussprache:
IPA [mɪʃˈpoːkə]
Bedeutungen:
[1] salopp, abwertend:
[a] Familie, Großfamilie
[b] familienähnliche Gemeinschaft, Bande; üble Gesellschaft
Herkunft:
Entlehnung über das Rotwelsche aus dem Westjiddischen , welches seinerseits dem gleichbedeutenden (jedoch nicht abwertenden) Wort im Hebräischen entstammt
Beispiele:
[1a] Warte mal ab, wenn Meyer mit seiner ganzen Mischpoke hier anrückt.
[1b] „Die davon abweichenden Szenen, in denen die Mischpoke der Ausführer der ‚Endlösung der Judenfrage‘, die Herren vom Außenamt, von der SS, von Wirtschaft, von Wissenschaft, die die berüchtigte ‚Wannseekonferenz‘ ausmachten, gezeigt werden, geraten sehr grobkörnig, nicht weniger die Vorführung, wie die SS mit den Juden von Rom umsprang.“
Übersetzungen:


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