Modus
Substantiv, m:

Worttrennung:
Mo·dus, Plural: Mo·di
Aussprache:
IPA [ˈmɔdʊs], [ˈmoːdʊs]
Bedeutungen:
[1] bildungssprachlich: Art und Weise
[2] bildungssprachlich: eine von mehreren Betriebsarten, zwischen denen ausgewählt werden kann
[3] Grammatik, Linguistik: Eigenschaft des Verbs: eine Flexionskategorie
[4] Musik: synonym verwandt für Kirchentonart
Herkunft:
im 17. Jahrhundert von lateinisch modusArt, Melodie, Weise“ entlehnt
Synonyme:
[2] Betriebsart
[3] Aussageweise, Verbmodus, Verbalmodus
[4] Kirchentonart
Gegenwörter:
[3] Person, Numerus, Tempus; Genus verbi
Beispiele:
[1] Wir müssen einen Modus finden, um mit diesem Problem angemessen umzugehen.
[2] Der Computer startet jetzt im sicheren Modus.
[3] Die beiden Sätze unterscheiden sich nur im Modus des Verbs.
[3] „Bei den finiten Formen sind besonders die Diathesen zu erwähnen (die Unterscheidung zwischen Aktiv und Passiv; in der früheren Zeit gab es auch noch eine dritte, die funktionell häufig unserem Reflexivum entspricht, die mediale Diathese) sowie die Unterscheidung nach Tempus (Zeit) und Modus (Aussageart).“
[3] „Die Flexion der Tempora und ihrer Modi kommt dadurch zustande, daß an den jeweiligen Stamm die Personalendungen treten.“
[3] „Damit ist eine verbindliche Norm zur Verwendung des Modus in der indirekten Rede nicht mehr erkennbar.“
[3] „Aber ich plädiere auch bei weniger alltäglichen Fällen für eine saubere Unterscheidung zwischen den sogenannten Modi Indikativ und Konjunktiv – und zwar aus inhaltlichen Gründen.“
Übersetzungen:


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